Die Kartoffel wird ja umgangssprachlich auch „Trüffel für die Bürger“ genannt. Der leckere „Erdapfel“ ist dabei aber so vielseitig, wie kaum ein anderes Gemüse. Das Nachtschattengewächs hat dabei einen Namen, der sich von dem italienischen Wort Tartufolo ableitet, was soviel bedeutet wie Trüffel.  Also doch durchaus edel und dabei sehr erschwinglich. In jeder Küche ist die Kartoffel zu finden, von Haushalt bis zum Drei-Sterne-Restaurant. Wir haben 5 Grundrezepte für die Vielseitige zusammengefasst.

Die Kartoffel ist vielseitig

Kinder lieben es. Erwachsene auch. Alle wissen, es ist ungesund. Ketchup oder Mayo drauf, etwas Salz und ab gehen sie. Die guten alten Pommes Frites. Ein absoluter Klassiker, den jeder mal probiert haben sollte. Dabei gibt es viele Arten, die Kartoffeln in Pommes umzuwandeln und genauso viele Varianten gibt es dann auch, um die Pommes zu frittieren. Hier kommt unsere einfache Variante. Die Kartoffel wird als Erstes von der Schale befreit. Also schön schälen. Dann waschen wir die Kartoffel und tupfen sie liebevoll trocken. Das Öl wird in einem Topf erhitzt. Die optimale Hitze habt ihr erreicht, wenn ein Holzstab im Topf Bläschen wirft. Haltet dazu die Spitze eines Holz-Spießes in den Topf. Dann könnt ihr die Fritten in den Topf geben und gute drei Minuten frittieren. Dann abtropfen und abkühlen lassen und die vorfrittierten Kartoffeln dann noch weitere 2 Minuten im Öl zu Ende backen. Nochmal abtropfen lassen und nach Belieben salzen und würzen. Fertig ist der Lieblingsstar auf jedem Kindergeburtstag.

Jetzt wird mit Wasser gekocht

Doch auch die einfache Salzkartoffel dominiert seit Jahrzehnten die deutschen Haushalte. Als Beilage zu Fleisch oder Fisch, welche in Soße angerichtet werden, entfaltet unsere Kartoffel ihr volles Aroma und zeigt, warum sie so beliebt ist. Jeder hat am Ende des Mittags schon eine Kartoffel in die restliche Soße gedrückt und sie dann genüsslich aufgelöffelt. Ein Ritual, das so simpel und banal zeigt, wie einfach gute Küche sein kann. Wie bei den Pommes, wird die Kartoffel zuerst geschält und danach gewaschen. Um nun ungefähr gleich große Stücke zu bekommen, werden große Kartoffeln halbiert oder geviertelt, je nach vorhandenen Größen. Wir möchten die selbe Kochzeit, weshalb die Kartoffelhälften ungefähr gleich groß sein sollten. Dann kommen die Kartoffeln schon in einen Topf mit Wasser und Salz.

Dann wird das Salzwasser im Topf zum Kochen gebracht. Kocht es, könnt ihr die Hitze reduzieren und die Kartoffeln zugedeckt 20 Minuten zu Ende garen. Um zu überprüfen, ob die Salzkartoffeln schon fertig sind, pickt ihr sie mit einer Gabel an. Ist die gewünschte Festigkeit erreicht, gießt ihr das Wasser ab und richtet die leckere Beilage an. Ernährungsexperten empfehlen: 0,5 Liter Wasser pro Kilo Kartoffel. Die Nährstoffe bleiben dadurch besser erhalten.

Jetzt kommt die Kartoffel mit Pelle in den Topf

Es gibt nichts Schöneres und nichts was besser schmeckt, als Pellkartoffeln mit Quark oder in Pellkartoffeln mit Sahne-Hering. Es geht so unglaublich schnell und ist so simpel, wie es lecker ist. Durch das Kochen mit Schale bleiben auch noch die guten Nährstoffe in der Kartoffel. Achtet bei Pellkartoffeln darauf, dass die Kartoffeln eher klein sind und eine feine Schale haben. Pellkartoffeln schmecken besonders gut aus jungen Kartoffeln. Sucht zum Kochen gleich große Knollen aus. Nur ungefähr. Dann spült ihr die Auserwählten gründlich unter Wasser ab.

Die Pellkartoffeln kommen in einen Topf und werden mit Wasser komplett bedeckt. Das Wasser wird gesalzen und mit Kräutern zum kochen gebracht. Gut passen Kräuter wie Kümmel oder Rosmarin. Probiert einfach aus, was euch am meisten schmeckt. Kochen die Kartoffeln, dann solltet ihr sie bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten kochen lassen. Dann abgießen und kurz im Topf abdämpfen lassen. Kartoffel mit Schale servieren und genießen.

Ab in die Pfanne

Habt ihr noch Pellkartoffeln übrig, ist schon die Grundlage für Bratkartoffeln gegeben. Ihr pellt die gekochten Kartoffeln, schneidet die sie in Scheiben oder Würfel, je nach Vorliebe und würfelt noch Zwiebel, Speck und Lauch. Dann wird die Pfanne mit 1-2 Esslöffeln Öl erhitzt. Ist der Speck durchwachsen braucht ihr das Öl nicht, ist er mager, dann nehmt 1 Esslöffel Öl dazu. Jetzt bratet ihr die Kartoffeln gute 8 Minuten bei mittlerer Hitze und wendet sie. Dann kommen die Zwiebeln und der Lauch hinzu. Nun lassen wir das Bratgut in der Pfanne, bis die Zwiebeln goldgelb geworden sind. Dann kommt Salz, Pfeffer und Thymian oder Rosmarin dazu und die Bratkartoffeln sind fertig.

Auf dem Grill oder im Backofen

Die Folienkartoffel kommt ganz ohne Wasser aus und wird in eigener Schale plus einer Ummantelung von Aluminiumfolie gegart. Die Baked Potatoe passt gut zu kurz-gebratenen wie z.B. Steaks. Die Zubereitung braucht jedoch etwas Zeit. Da die Kartoffel im Backofen oder in der Grillkohle zubereitet wird und es keine Flüssigkeiten gibt die sie schnell bekochen, brauchen wir mehr Hitze und mehr Zeit. Als erstes Stechen wir die Kartoffel rundum ein. Ein Zahnstocher oder Spieß reicht dafür aus. Dann werden die Kartoffeln fest mit Alu-Folie umwickelt. Jetzt kommt es dann doch auf die Größe an. Die Backzeit bei 250 Grad liegt bei ca. einer Stunde, umso kleiner, desto kürzer und natürlich andersrum. Ist die Kartoffel durch, öffnen wir die Folie und schneiden die Kartoffel kreuzweise ein. Nun drücken wir die Kartoffel unten etwas zusammen und füllen sie von oben je nach Gusto.

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Das sind 5 der schnellen und leichtesten Varianten, die Kartoffel zu genießen. Habt ihr noch Vorschläge und Ideen für die leckere Zubereitung? Lasst sie uns in den Kommentaren da.


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