Der Vorteil von Lebensmitteln mit Bitterstoffen ist schnell erklärt. Meist sind Lebensmittelprodukte stark verarbeitet und oft werden Zucker oder andere Konservierungsmittel hinzugefügt. Das macht viele Lebensmittel ungesund. Daher haben die meisten bitterhaltigen Lebensmittel weniger Kalorien. Die Umstellung der Ernährung ist zwar gewöhnungsbedürftig – aber welche Diät ist das nicht – kann dann aber regulierend und entschlackend wirken. Bitterstoffe finden sich von Natur aus in vielen Lebensmitteln: viele Obst- und Gemüsesorten, Olivenöl, Kräuter, Bitterschokolade oder Walnüsse beispielsweise. Insbesondere nach dem Essen haben Bitterstoffe eine bessere Wirkung als der Verdauungslikör oder der süße Espresso. Bittere Kräuter können beispielsweise dem Heißhunger vorbeugen, der Kräuterlikör hingegen fördert eher die Lust auf Süßes. Der Alkohol hat natürlich seinen Anteil daran. Also lieber gesunde und bittere Kräuter, die Kalorien werden dadurch auf natürliche Weise gesenkt.

Bitterstoffe sind für die meisten Menschen gewöhnungsbedürftig und jeder Mensch hat ein anderes Bitterempfinden. Deshalb ist es wichtig zu testen, und sich an die gewünschte Konzentration heran zu tasten. Bitterstoffe können natürlich oder synthetisch sein. Viele Pflanzen beinhalten die Stoffe. Pflanzen signalisieren über gewisse Stoffe oft, dass sie giftig sind. Diese Giftstoffe sprechen auch die Bitterstoffrezeptoren auf der Zunge an. Dies ist ein Schutzreflex der Pflanzen, die sich damit vor Fressfeinden schützen wollen. In den meisten gezüchteten Obst- und Gemüsesorten ist die Konzentration der Bitterstoffe mittlerweile aber eher gering.

Ernährungsumstellung: Essen mit vielen Bitterstoffen

Um deine Ernährung umzustellen und mehr bittere Lebensmittel zu kaufen und dann zu Essen, ist es wichtig, dass du eine Übersicht hast. Gemüse, Obst, Salate, Kräuter und Gewürze bieten sich insbesondere an. Ein Produkt das relativ natürlich ist, hat dabei meist einen höheren Anteil an Bitterstoffen. Wie bereits oben erwähnt, durch die Züchtung von Obst, Gemüse und Kräutern wurden unsere Lebensmittel genießbarer gemacht und der Anteil der bitteren Stoffe wurde geringer. Daher achtet auf möglichst natürliche Lebensmittel. Mittlerweile gibt es schon viele Anbieter und Bauern, die wieder vermehrt auf alte Sorten zurückgreifen und diese biologisch anbauen. Der bittere Geschmack beziehungsweise der Anteil der bitteren Stoffe ist in diesen alten Züchtungen meist wesentlich höher.

Hier gibt es eine Liste für bittere Lebensmittel. Die Liste teilt euch die Lebensmittel in nützliche Kategorien ein.

Artischocken haben Bitterstoffe in sich …
…viele Kräuter auch. Umso natürlicher, umso besser.

Zu kompliziert? Welche Alternativen gibt es?

Wem das alles zu kompliziert ist, der kann es sich auch etwas leichter machen. Es gibt zum Beispiel auch Vitamin C Kapseln die 4 sinnvoll kombinierte Pflanzenstoffe mit ausgewählten Bitterstoffen enthalten. Das soll drei Vorteile haben: das Immunsystem wird unterstützt, Müdigkeit und Ermüdung wird verringert und das allgemeine Wohlbefinden kann sich dadurch verbessern.

Es kann sich also nicht nur zum Abnehmen lohnen seine Ernährung umzustellen, auch für das eigene Wphlbefinden ist eine neue Ernährungsform oft erträglich. Wer es natürlich mag, der hat mit der bitterstoffreichen Ernährung sicher seinen Spaß.


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