Auf die ersten 30 Sekunden kommt es an, keine zweite Chance für erste Eindrücke beim Vorstellungsgespräch. Ihr müsst sicherstellen, dass ihr, wenn ihr den Raum betretet, genau wie die Person ausseht, die eure zukünftigen Chefs einstellen wollen.

Es geht hierbei nicht um Schönheit oder Körperform, sondern um Detailgenauigkeit, Selbstbewusstsein, Präsentationsfähigkeiten und Selbstwertgefühl. Die Interviewer machen sich eine Vorstellung davon, ob ihr zu ihnen passt, basierend darauf, was ihr anhabt und wie ihr es an diesem wichtigen Tag tragt.

Die Wahl der Kleidung zeigt, ob ihr euch mit der Unternehmenskultur auseinandergesetzt habt. Ihr müsst entscheiden, ob ihr glaubt, dass ihr gerne in diesem Unternehmen arbeiten werdet, und dementsprechend was ihr anziehen solltet.

Dress to Impress zum Vorstellungsgespräch

Schnitt, Farbe und klare Linien sind hier wichtig. Alles sollte gut gebügelt, knackig und – angepasst ans Unternehmen – konservativ sein. Dunklere Farben sind die sicherste Option, aber Schwarz von Kopf bis Fuß könnte etwas zu düster wirken. Achtet darauf, dass die Schuhe sauber sind, die Handtasche nicht die Größe von Handgepäck hat und die Krawatte weder zu schrill noch zu langweilig ist. Wäre es nicht schlau, die Farbe der Unternehmensmarke in einem gedeckten Farbton wiederzugeben?

Dress to Impress

Wenn ihr euch für einen Job in einem formelleren Unternehmen bewerbt und genügend Zeit habt, ist ein guter Tipp, in ein Café in der Nähe ähnlicher Unternehmen zu gehen. Wenn ihr am Fensterplatz sitzt, können ihr beobachten, was Männer und Frauen dort tragen und wie sie es tragen.

Entspannt und leger zum Job Interview

Nicht ungepflegt, nicht abgetragen, nicht zerrissen. Ja, all das mag die coole Optik sein, die zu diesem Unternehmen passt, und die aktuellen Mitarbeiter tragen diesen Look, aber das hier ist ein Vorstellungsgespräch. Ihr könnt den Style spiegeln, aber in einer etwas herausgeputzten Version.

Achtet darauf, nicht mit zu viel „Zeug“ zum Vorstellungsgespräch zu gehen. Handtaschen, Schulranzen, Mäntel, Schals, Zeitungen und mehrere Geräte lenken den Blick der zukünftigen Chefs von euch nur unnötig ab.

Wenn ihr Beispiele eurer Arbeit zeigen oder eine Präsentation halten müsst, achtet darauf, dass alles ordentlich in einem Ordner aufbewahrt wird, damit ihr es nicht verlieren oder zerknittern könnt. Wenn all die wichtigen Arbeiten bei einem komischen Fummeln am Empfang zu Boden fallen, war es das mit Gelassenheit und Coolness.

Zuversichtlich und bequem beim Vorstellungsgespräch

Unabhängig davon, welche Art von Job ihr im Auge habt, müsst ihr sicherstellen, dass ihr euch in dem was ihr tragt sicher und wohl fühlt. Es macht keinen Sinn, ein Outfit zu tragen, das sich so sehr von dem unterscheidet, was ihr seid. So werdet ihr nicht euer Bestes geben können. Ist das am besten geeignete Outfit für diesen Job nichts, worin ihr euch wohlfühlen könnt, ist der Job vielleicht auch nichts für euch.

Hier gibt es mehr zum Thema (Affiliate Link): Professionelles Bewerben: Von der Jobsuche bis zur Zusage

Berücksichtigt euer Budget für den Dress-Code

Ihr seid entweder auf der Suche nach einem Job oder haben bereits einen und seid auf der Suche nach einem Neuen. Es ist wahrscheinlich, dass ihr etwas Neues kaufen müsst, entweder ein komplettes Outfit oder Teile, die fehlen oder angepasst werden müssen.

Setzt euch daher am besten ein Budget.

Lederschuhe

Wenn ihr euch nur für eine bestimmte Branche und in etwa die gleiche Art von Job bewerbt, seht ihr schnell, was funktioniert und was jeder in diesen Unternehmen trägt.

Ihr müsst kein Vermögen ausgeben, aber könnt bei der Wahl der Kleidung mit Bedacht vorgehen. Krawatten sind wichtig für Männer aber es gibt keine Lösung, die immer passt. Eine langweilige, triste Farbe ist nie die beste Option, aber Primärfarben funktionieren ebenso wenig. Hemden sollten tadellos gebügelt sein.

Ein guter Haarschnitt kann teuer sein, aber auch hier gilt: Nicht nur das Outfit, auch die Haare müssen zur Unternehmenskultur passen.

Haarschnitt

Ein Buzz-Cut oder eine knallpinke Haar-Farbe sind vielleicht nicht das Richtige für den Job.

Wenn ihr euch auf viele Stellen gleichzeitig bewerbt, lohnt sich die Investition in einen guten Schnitt und eine gute Frisur, egal welche Branche ihr in Betracht zieht. Das gilt ganz besonders, wenn ihr gerade euren Abschluss gemacht habt und dies euer erster Job sein soll.

Bart? Stellet sicher, dass er perfekt ist.

Outfit-Katastrophen – do’s und don‘ts

Zerknitterte Kleidung – das erweckt den Eindruck, dass ihr kein gutes Zeitmanagement habt.

Zu kurze Röcke – wirken, vor allem im Vorstellungsgespräch, unprofessionell. Denkt daran, dass kurze Röcke noch kürzer werden, wenn ihr euch hinsetzt.

Zu enge Kleidung – deutet darauf hin, dass ihr nicht auf Details achtet. Ihr müsst in der Lage sein, in den Spiegel zu schauen und kritisch zu prüfen, wie eure Kleidungswahl auf andere Menschen wirkt.

Zu viel Haut zeigen, insbesondere Dekolleté – bei der Arbeit müsst ihr an euren Chef, eure Kollegen und die Kunden denken.

Zu viel Make-up – haltet es dezent. Es ist wichtig, eine Balance zu finden, die zur Unternehmenskultur passt. Wenn ihr viel Make-up tragt, kann es sein, dass ihr es auffrischen müsst. Vielleicht habt ihr vor dem Vorstellungsgespräch aber keine Gelegenheit mehr dazu.

Wenn ihr einen Anzug tragt, solltet ihr das Jackett immer anbehalten, auch wenn andere Mitarbeiter dies nicht tun. Das Jackett auszuziehen, könnte falsch gedeutet werden, dass ihr z.B. zu selbstbewusst oder etwas zu entspannt seid. Ihr habt euch für einen Anzug entschieden, weil er ein komplettes Outfit darstellt.

Auch die Schuhe sind wichtig. Abgenutzte Schuhe sind ein ernsthaftes No-Go. Das Tragen von zu hohen Absätzen ist ebenfalls keine gute Idee. Könnt ihr damit nicht laufen wie Models auf dem Laufsteg, wird euch eure Körperhaltung und die Geschwindigkeit im Stich lassen.

Was sind eure größten Erfolge beim Vorstellungsgespräch, von welchem Kleidungs-Faux-Pas wisst ihr? Lasst uns eure Kommentare da!

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