Mich hat es immer hart getroffen, was die Regelschmerzen angeht! Wirklich! Schon in der Schule war ich oft ausgeknockt, konnte kaum laufen und hatte schnell mit dem Kreislauf Probleme. Auch in den Mid-20er hat sich daran nichts geändert. Wenn ich meine Periode bekam, ging es mir körperlich nie gut. Bei mir war es immer besonders der erste Tag der Periode, der mir am meisten zusetzte. Von Rückenschmerzen, zu Unterleibsschmerzen und Krämpfen – alles war dabei und für meinen Geschmack, eine Spur zu doll!

Aber was kann ich dagegen tun? Es gibt verschiedene Wege, mir hilft es aber dafür erstmal zu verstehen, warum es dazu überhaupt kommt.

Was verursacht Regelschmerzen?

Dysmenorrhoe, so bezeichnet man in der Fachsprache eine schmerzende Menstruation.
Es sind meist krampfartige, wehenähnliche Schmerzen, die im gesamten Unterleib auftreten können. Die Gebärmutter zieht sich zusammen und das sorgt für die Beschwerden. Die Schmerzen treten meistens kurz vor der Menstruation auf und können einige Tage anhalten. Auslöser für dieses Übel sind sogenannte Prostaglandine, körpereigene Schmerzbotenstoffe. Sie verursachen ein Zusammenziehen der Muskulatur in der Gebärmutter. Durch diese Muskelkontraktion kommt es zu einer schwächeren Durchblutung der Gebärmutter, was dann den Schmerz auslöst.

Wehenähnliche Schmerzen?

In der Schwangerschaft habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie sich Wehen wohl anfühlen werden. Werde ich spüren, wenn ich Wehen habe? JA! Denn angefangen hat es genau mit den Schmerzen, die ich zu Beginn meiner Menstruation immer hatte. Druckschmerzen am Schambein und an den Sitzbeinhöckern. Von wo sie sich nach oben ins Becken ziehen und im unteren Rücken und Kreuzbein abschließen. Bei mir war immer dieser Bereich betroffen. Die Schmerzen lähmten mich dann regelrecht. Ich wollte mich auf keinen Fall bewegen. Langes Stehen fiel mir daher auch sehr schwer. Ich hatte das Gefühl man hätte mir einen 50kg Mehlsack in den Unterbauch gelegt, der mich zu Boden ziehen wollte. Eben genau so, wie ein Baby einem bei Wehen auf den ‚Ausgang‘ drückt.

Regelschmerzen bekämpfen

Was hilft bei Regelschmerzen?

Und was kann man jetzt dagegen tun???
Die Lösung, schwanger zu werden, erstmal 9 Monate seine Ruhe zu haben von der Menstruation und danach dann nicht mehr mit solch schlimmen Schmerzen betroffen sein, hat zwar bei mir geholfen, ist aber natürlich keine Alltagslösung 😉 …

Deshalb habe ich fleißig recherchiert und natürlich auch selbst schon viel getestet. Und möchte meine Ergebnisse nun mit euch teilen. Los geht´s…

  • Bewegung
  • Wärme
  • Magnesium
  • Massage
  • Orgasmen
  • regelmäßiger Tampon-Wechsel

Und jetzt die Erklärung 😉

Die Regelschmerzen werden durch das Zusammenziehen der Muskulatur verursacht. Die Muskulatur verkrampft. Alles was also krampflösend ist, kann grundsätzlich helfen. Durch die hormonellen Prozesse wird dem Muskel im Unterleib Magnesium entzogen. Bei einem Magnesium-Defizit verkrampft die Muskulatur und wir sind wieder am Anfang des Problems.

Bewegung, Massage und Wärme sollen für eine Entspannung und somit Entkrampfung der Muskulatur sorgen. Auch wenn es schwerfällt: Sport fördert die Durchblutung und kann so den Unterleib besser versorgen und entspannen. Wärme löst angespannte Muskulatur und verschafft so Abhilfe. Wärme kann zum Beispiel in Form von Kirschkernkissen oder einem warmen Bad angewendet werden. Eine Massage im Unterbauch kann ebenfalls die Muskulatur entspannen und so die Schmerzen lindern.

Orgasmen sorgen für eine Kontraktion in der Gebärmutter umgebenden Muskulatur. Dadurch können die angespannten Muskeln wieder entspannen. Der entspannende Effekt eines Orgasmus lenkt einen vielleicht auch ein bisschen von den Schmerzen ab. Wissenschaftlich gibt es dafür natürlich aber auch noch eine Erklärung:

Beim Orgasmus schüttet der Körper Endorphine aus. Die Endorphine lassen also die Durchblutung des Unterleibs in Gang setzten. Und die Muskulatur kann wieder entspannen, was damit die Schmerzen vorübergehend lindert.
Und zu guter Letzt: Ein voller Tampon erhöht den Druck auf den eh schon angespannten Bereich rund um die Gebärmutter. Wechsle ihn also lieber einmal zu oft und vermeide dadurch zusätzlichen Druck auf deine angespannte Muskulatur.

Ganz wichtig!

Alles, was ich hier beschrieben habe, beruht auf eigenen Erfahrungen und ersetzten keinesfalls einen ärztlichen Rat! Bist du dir unsicher, oder hast du Sorgen bezüglich deiner anhaltenden Regelschmerzen, konsultiere bitte einen Arzt deines Vertrauens!

Check also, ob aus ärztlicher Sicht alles im normalen Rahmen liegt. Und wenn du deine Symptome lindern möchtest, hoffe ich, dass meine Tipps dir dabei helfen können 🙂 💖

Deine Cat Woman


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