Wir alle haben Stress – bei der Arbeit, zu Hause und unterwegs. Manchmal fühlen wir uns besonders gestresst, weil wir eine blöde Situation mit jemandem hatten, uns die Arbeit zu viel wird, oder durch alltägliche Probleme, wie z.B. im Stau zu stehen.

Negativer Stress kann euch davon abhalten, euch zu fühlen und euer Bestes zu geben – geistig, körperlich und emotional.

Aber niemandes Leben ist völlig stressfrei. Es ist wichtig, zu wissen, wie man den Stress im Leben bewältigen kann. Probiert einfach mal diese drei einfachen Techniken aus, um damit umzugehen.

Positive „Selbstgespräche“ zur Stressbewältigung

Seien wir ehrlich, wir alle reden mit uns selbst! Manchmal reden wir laut, aber meistens tun wir es in unserem Kopf. Selbstgespräche können positiv („Ich schaffe das“ oder „Alles wird gut“) oder negativ („Ich werde nie wieder gesund“ oder „Ich bin so dumm“) sein. Negative Selbstgespräche erhöhen den Stress. Positive Selbstgespräche können helfen, sich zu beruhigen und Stress zu kontrollieren. Mit etwas Übung könnt ihr lernen, negative Gedanken in positive umzuwandeln. Zum Beispiel:

Negativ zu Positiv – Umdenken für Stressbewältigung

„Ich kann das nicht.“ zu „Ich werde mein Bestes geben. Ich habe das im Griff.“
„Alles läuft schief.“ verwandeln in „Ich kann das schaffen, wenn ich einen Schritt nach dem anderen mache.“
„Ich hasse es, wenn das passiert.“ stattdessen denken „Ich weiß, wie man damit umgeht. Ich habe das schon mal gemacht.“
„Ich fühle mich hilflos und allein.“ lieber „Ich kann die Hand ausstrecken und Hilfe holen, wenn ich sie brauche.“
„Ich kann nicht glauben, dass ich es vermasselt habe.“ abändern in „Ich bin ein Mensch und wir alle machen Fehler. Ich kann das in Ordnung bringen.“

Damit es wirklich funktioniert, übt jeden Tag positive Selbstgespräche –

– im Auto, am Schreibtisch, vor dem Schlafengehen oder wann immer ihr negative Gedanken bemerkt. Es ist eine großartige Übung, die ihr auch euren Kindern beibringen könnt!

Stress bewältigen

Die 10 besten Tipps für den Notfall

Notfall-Stressstopper sind Maßnahmen, die helfen, Stress im Moment zu entschärfen. Verschiedene Stressstopper können für verschiedene Situationen genutzt werden, und manchmal hilft es, sie zu kombinieren.

Hier sind einige Ideen:

  • Zählt bis 10, bevor ihr sprecht oder reagiert.
  • Nehmt ein paar langsame, tiefe Atemzüge, bis ihr spürt, wie sich der Körper ein wenig entspannt.
  • Geht spazieren, auch wenn es nur auf die Toilette und zurück ist. Das kann helfen, die Anspannung zu lösen und kann die Möglichkeit geben, über die Dinge nachzudenken.
  • Versucht es mit einer kurzen Meditation oder einem Gebet, um eine neue Perspektive zu bekommen.
  • Wenn es nicht dringend ist, schlaft darüber und antwortet erst morgen. Dies funktioniert besonders gut bei stressigen E-Mails und Trollen in den sozialen Medien.
  • Lasst die Situation für eine Weile hinter euch und kümmert euch später darum, wenn sich die Lage beruhigt hat.
  • Zerlegt große Probleme in kleinere Teile. Geht einen Schritt nach dem anderen, anstatt zu versuchen, alles auf einmal anzugehen.
  • Schaltet chillige Musik oder einen inspirierenden Podcast ein, der euch hilft, mit der Wut im Straßenverkehr umzugehen.
  • Macht eine Pause, um den Hund zu streicheln, einen geliebten Menschen zu umarmen oder etwas zu tun, um jemand anderem zu helfen.
  • Trainiert, macht Sport oder macht etwas anderes Aktives. Bewegung ist ein großartiges Gegenmittel für Stress.

Stressbewältigung – Aktivitäten

Dinge zu tun, die euch Spaß machen, ist ein natürlicher Weg, um Stress abzubauen und euren glücklichen Platz im Leben zu finden. Selbst wenn ihr niedergeschlagen seid, könnt ihr Freude an einfachen Dingen finden. Wie z.B. einem Spaziergang, einem Treffen mit einem Freund oder dem Lesen eines guten Buches.

Wenn ihr euch durch Stress schlecht fühlt, tut etwas, das euch ein gutes Gefühl gibt, und sei es nur für 10 oder 15 Minuten.

Stressbewältigung

Einige dieser Aktivitäten könnten für euch geeignet sein:

  • Macht Kunst – zeichnen, färben, malen oder spielt ein Musikinstrument.
  • Arbeitet an einem Sammelalbum oder Fotoalbum, um euch auf gute Erinnerungen zu konzentrieren.
  • Lest ein Buch, eine Kurzgeschichte oder eine Zeitschrift.
  • Trefft euch mit einem Freund zum Kaffee oder zum Essen.
  • Spielt euren Lieblingssport wie Golf, Tennis oder Basketball.
  • Betreibt ein Hobby wie Nähen, Stricken oder Schmuckherstellung.
  • Spielt mit euren Kindern oder Haustieren – wenn möglich im Freien.
  • Hört Musik oder seht euch eine inspirierende Aufführung an.
  • Macht einen Spaziergang in der Natur.
  • Nehmt ein entspannendes Bad und spürt, wie der Stress weggespült wird.
  • Meditiert oder macht Yoga.
  • Arbeitet im Garten oder führt ein Heimwerkerprojekt durch.
  • Macht einen Lauf oder eine Radtour, um den Kopf frei zu bekommen.
  • Das Wichtigste ist, dass ihr euren „Groove“ findet und ihn zu einer Praxis macht. Ihr werdet erstaunt sein, wie schnell ihr euch besser fühlen werdet, wenn ihr den Kreislauf des Stresses unterbrochen habt.

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