Ihr habt das Rauchen schon vor Jahren aufgegeben, ernährt euch weitgehend gesund und trinkt nur gelegentlich Alkohol (darauf Prost!). Aber kümmert ihr euch auch um euer seelisches und geistiges Wohl? Schlechte emotionale Angewohnheiten, wie z.B. nachtragend zu sein oder das Vergöttern Anderer, können den Stresspegel in die Höhe treiben – und sogar zu depressiver Stimmung führen.

Seid ihr Hater, Tratschtanten oder Nein-Sager? Toxische Tendenzen können euer Wohlbefinden und eure Stimmung beeinträchtigen!

Nehmt euch ab jetzt vor, diese schlechten Angewohnheiten für immer aufzugeben.

Die gute Nachricht? Ihr habt euch vorgenommen, gesünder zu leben oder abzunehmen. Ihr könnt genauso auch eure emotionale Gesundheit verbessern, indem ihr schlechte Gewohnheiten durch gute ersetzt. Tatsächlich zeigen Studien, dass emotional gesunde Menschen bessere Beziehungen und ein höheres Selbstwertgefühl haben.

Daher hier unsere Liste mit schlechten Angewohnheiten – und Übungen zum Abgewöhnen. 😉

Hört auf, euch selbst so ernst zu nehmen

Es hat sich herausgestellt, dass Lachen dem Herzen gut tut – keine Riesenüberraschung. Laut einer Studie, haben Menschen die weniger lachen ein höheres Risiko für Herzkrankheiten. Die Fähigkeit, sich über die seltsamen Wendungen des Lebens zu amüsieren, hilft die Dinge ins rechte Licht zu rücken.

Übung zum Lachen: Sucht einen Post oder ein Meme, das euch dazu gebracht hat, laut zu lachen. Und teilt es mit Leuten, die ihr mögt!

Die Stimmung heben – Tipps und Übungen 03

Hört auf, euch darum zu sorgen, was Andere denken

Eine weitere Studie aus Amerika ergab, dass Menschen die ihr Selbstwertgefühl auf äußere Faktoren (wie z. B. ihr Aussehen) gründeten, mit größerer Wahrscheinlichkeit emotionale Probleme wie Wut, Ängste und schlechte Beziehungen hatten. Auf der anderen Seite waren diejenigen, die ihr Selbstwertgefühl darauf gründeten, ein guter Mensch zu sein und anderen zu helfen, emotional gesünder und hatten ein stärkeres Selbstwertgefühl.

Die Herausforderung: Setzt euch ein Ziel, das größer ist als ihr selbst – das könnte die beste emotionale Gesundheitsgewohnheit von allen sein.

Weg mit der negativen Stimmung

Seid ihr ein „Das Glas ist halb leer“-Typ? Seid ihr Nein-Sager oder neigt ihr dazu, euch in den sozialen Medien über Dinge aufzuregen? Es ist an der Zeit, diese schlechten Angewohnheiten jetzt abzulegen. Studien zeigen, dass Menschen, die optimistisch sind, nicht nur eine bessere emotionale Gesundheit haben als Pessimisten, sie leben auch länger. Tatsächlich kann eine optimistische Einstellung helfen, Stress und chronische Schmerzen zu verringern und sogar das Risiko einer Herzerkrankung zu reduzieren.

Positiver werden: Wenn ihr immer mit dem Schlimmsten rechnet, denkt daran: Ihr könnt euch eure Gedanken selbst aussuchen. Warum also nicht üben, negative Gedanken durch positive zu ersetzen?

Und macht euch nicht fertig, wenn ihr euch selbst immer wieder bei negativen Gedanken erwischt. Es ist ein langer Prozess. Und es wird immer besser.

Öfter mal „Nein“, statt immer nur „Ja“

Natürlich ist es uns wichtig, Anderen zu gefallen. Aber es gibt einen Punkt, an dem dies zu weit geht: Wenn ihr euch ständig überfordert fühlt und euch zu sehr um die Probleme Anderer kümmert, anstatt um eure eigenen. Kann es sein, dass ihr schlecht „Nein“ sagen könnt? Seid ihr vielleicht Ja-Sager, Mitläufer oder Schmeichler?

Zu allem „Ja“ zu sagen bedeutet, dass ein ungesundes Gleichgewicht in eurem Leben entsteht. Immens wichtig für die geistige Hygiene ist die Balance zwischen Geben und Nehmen. „Nein“ zu sagen, wenn man erschöpft ist, bedeutet, dass man sich um sich selbst kümmert. Noch mehr Grund, „Nein“ zu sagen? Laut der American Medical Association kann das Unterdrücken der eigenen Bedürfnisse das Herz-Kreislauf-System schädigen.

Balance-Übung: Wenn euch das nächste Mal jemand bittet, bei der Arbeit für ihn einzuspringen, am Wochenende auf den Hund aufzupassen oder den letzten Bissen des Nachtischs zu kriegen, sagt einfach mal „Nein“ (und verfallt nicht in Rechtfertigungen…).

Die Stimmung heben – Tipps und Übungen 02

Klatschen aber nicht tratschen

Wir reden alle gern mal hinter vorgehaltener Hand über Andere. Oder vielleicht sogar manchmal hinter deren Rücken. Aber wenn es tatsächlich Spaß macht, über das Unglück anderer zu lästern, könnte diese schlechte Angewohnheit auf euch zurückfallen.

Menschen speichern euch als Lästerer ab und schließen euch vielleicht sogar aus. Tratschen macht euch nicht gerade vertrauenswürdig, weil eure Umgebung Angst haben wird, euch persönliche Dinge mitzuteilen. Immer nur das Negative in Anderen zu sehen trägt auch zur eigenen, negativen Stimmung bei (s.o.).

Mehr Klatschen: Tauscht die Tendenz zum Tratsch gegen diese ein: Versucht ganz bewusst, schöne Dinge an euren Mitmenschen und deren Verhalten zu entdecken. Und dann verbreitet diese positive Geschichten über die Menschen in eurem Leben.

Beleidigte Stimmung beenden

Groll zu hegen ist mehr als nur eine schlechte Angewohnheit: Es kann der emotionalen Gesundheit ernsthaft schaden. Wut und Hass lassen euren Stresspegel in die Höhe schnellen. Dabei zeigt die Forschung, dass Vergebung zu weniger Stress, niedrigerem Blutdruck und einem geringeren Risiko für Depressionen führt. Denkt daran: Missgunst schadet euch mehr als der Person, auf die ihr wütend seid.

Nachsicht üben: Ist jemand schon zu lange das Ziel eurer Wut gewesen? Findet einen Weg, ihnen zu verzeihen – jetzt.

Das Aufgeben aufgeben

Wir alle haben unsere grauen Tage, Wochen – womöglich sogar Jahre. Aber sich von Widrigkeiten unterkriegen zu lassen, ist eine schlechte Angewohnheit, die ihr euch abgewöhnen solltet.

Tatsächlich zeigen Studien, dass einer der wichtigsten Aspekte der emotionalen Gesundheit die Widerstandsfähigkeit ist. Das Gegenteil von Aufgeben? Ankämpfen und standhaft bleiben. Beharrlichen Menschen fällt es leichter, mit Emotionen umzugehen, Probleme anzugehen und um Hilfe zu bitten, wenn sie sie brauchen.

Die Herausforderung: Anstatt euch beim nächsten schlechten Tag in Selbstmitleid zu ergehen: Denkt an etwas, für das ihr euch glücklich schätzen könnt. Das kann das tolle Abendessen von gestern sein, die super hilfsbereite Nachbarin, der tolle beste Freund, der nächste Sommerurlaub, die Kinder, der Hund usw. usw.

Nehmt diese positiven Gedanken und macht einen Schritt nach dem anderen.

Die Stimmung heben – Tipps und Übungen 01

Stimmung heben mit positiven Selbstgesprächen

Seid ihr das Objekt eures eigenen Zynismus? Ihr merkt es vielleicht nicht, aber wenn ihr euch ständig selbst herabsetzt, euch übermäßig entschuldigt oder Komplimente nicht annehmen könnt, ist das ein Problem. Viele Menschen können kein Kompliment annehmen, sondern kontern es mit negativen Eigenschaften oder machen sich über sich selbst lustig. Zum Beispiel: „Du siehst heute toll aus.“ „Wer, ich? Nein, ich habe fünf Kilo zugenommen.“

Kommt euch bekannt vor? Eure Worte bestimmen euer Selbstwertgefühl!

Freundliche Selbstgespräche üben: Wenn euch das nächste Mal jemand ein Kompliment macht, sagt einfach mal nur „Danke“! Es bedarf viel Übung dazu, aber es wird leichter mit der Zeit.

Wer kennt diese emotionalen Stolperfallen und welche Tipps und Tricks haben euch geholfen, darüber hinweg zu kommen?

Helft uns Allen, unsere Stimmung zu heben und lasst uns einen Kommentar da. ^_^


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